Kabelmanagement im Homeoffice: So sieht es clean aus!


Schluss mit dem Kabelsalat!

Ein sauberer Schreibtisch sorgt für einen klaren Kopf. Doch hinter den meisten Bildschirmen im Homeoffice lauert das pure Chaos. Ein staubiges Knäuel aus Netz-, USB-, und Stromkabeln sieht nicht nur unordentlich aus sondern kann auch ein echter Produktivitäts Killer sein.

Die gute Nachricht: Du musst kein IT-Experte sein, um deine Kabel unsichtbar zu machen. Mit diesem Schritt-für-Schritt Guide verwandelt jeder sein Chaos-Eck in ein cleanes Set-Up.

-ganz ohne Vorkenntnisse

Die 3 goldenen Regeln des Kabelmanagements

Bevor du blind draufloslegst, merke dir diese drei Grundprinzipien.

  1. Aus dem Auge aus dem Sinn: Nie Nutzung von unschönen Kabeln ist leider nicht zu umgehen. Jedoch können wir Sichtbarkeit der Kabel zum Großteil eingrenzen indem wir alle Kabel die wenig bewegt werden verstecken. (z.B. Steckdosenleisten, Monitor-Netzteile gehören unter oder hinter die Tischplatte)
  2. Bünden statt Einzeln: Führe Kabel, die in die gleiche Richtung laufen, immer zu einem einzigen Strang zusammen.
  3. Flexibilität bewahren: Ziehe die Kabel niemals so straff, dass du den Monitor nicht mehr drehen oder den höhenverstellbaren Tisch nicht mehr verstellen kannst kannst

Ein Sauberes Setup in 5 Schritten

Folge einfach diesem Fahrplan – es lohnt sich!

Schritt 1: Alles auf Null

Ziehe alle Stecker raus und entwirre das Chaos Komplett. Wische den Schreibtisch und den Boden darunter einmal gründlich ab. Jetzt ist der perfekte Momente, um ungenutzte Kabel oder alte Technik wie zum Beispiel den alten Subwoofer von damals zu entsorgen. Außerdem ist es nun Sinnvoll leichte Peripherie Geräte wie z.B. Maus, Tastatur und Headset bis zum letzten Schritt aus dem weg zu räumen damit du dich erstmal um die großen Kabel der stationären Geräte / die großen Baustellen kümmern kannst.

Schritt 2: Die Stromquelle schlau platzieren

Der größte Fehler ist, den Mehrfachstecker auf den Boden zu legen. Besorge dir eine Kabelwanne oder ein Gitter, das unter die Tischplatte geschraubt oder geklemmt werden kann. Dort hinein kommt deine Steckdosenleiste.

Schritt 3: Die größten Baustellen verstecken

Schwere Netzteile (z.B. von Laptop oder Monitor) erzeugen große Unordnung. Lege auch sie direkt in die Kabelwanne unter den Tisch. Fixiere sie die Kabel bei bedarf mit etwas Klettband, falls diese nicht sicher in der Wanne liegen.

Schritt 4: Bündeln und Führen

Schließe die Kabel nun unter den folgenden Bedingungen wieder an.

  • Nutze einen Kabelschlauch oder Klettkabelbinder, um die Kabel auf den Weg nach unten zu einem dicken “Zopf” zusammenzufassen.
  • Klebe Kabelclips an die Rückseite der Monitorarme oder Tischbeine, um den Strang unsichtbar am Tisch entlang zu führen.

Jetzt fließen die Kabel von den Geräten (Monitore, Computer, Lampe usw.) nach unten in die Steckdosenleiste.

  • Schließe als letztes die leichten Peripherie Geräte wieder an. Diese Geräte profitieren von etwas mehr Kabelspielraum, denn sie werden häufiger bewegt und erneuert und haben in der Regel kleinere Kabel. Somit ist es schlau die Kabel dieser Geräte nicht in den großen Kabelzopf einzubinden und sie direkt hinter / unter dem Tisch in das Endgerät zu führen.
  • Wer bereit ist etwas Geld für sein PC-Setup auszugeben kann auch über das Einkaufen von Bluetooth Peripherie nachdenken. Bluetooth Geräte (Mäuse, Headset, Tastatur) sind in der Anschaffung teurer als die Gegenspieler mit Kabel, jedoch lassen sie das PC-Setup deutlich sauberer und hochwertiger aussehen.

Schritt 5: Der Bewegungs-Check

(Besonders wichtig bei einem Stehtisch)

Prüfe als letztes die Funktionalität deines neuen Kable-Managements indem du die Beweglichkeit deiner Geräte testest. Bewege deinen Tisch vorsichtig bis zur höchsten Position, bewege deine Monitore in alle erforderlichen Positionen.